Pistolenschießen



Sportpistole 25 m Kleinkaliber

In der Disziplin Sportpistole .22 lfb wird mit Randfeuerpatronen mit einem Durchmesser von 5,6 mm geschossen. Hier werden in der Regel Bleigeschosse benutzt.
Die Disziplin Sportpistole teilt sich in zwei Verfahren auf.
Im ersten Teil (Präzision genannt) werden 3 x 5 Schuß auf eine fest stehende Scheibe abgegeben. Für jeden der drei Durchgänge hat der Schütze 6 Minuten zur Verfügung.
Im zweiten Teil (Duell genannt) werden 3 x 5 Schuß auf eine Klappscheibe abgegeben. Zu Beginn ist die Scheibe für den Schützen nicht sichtbar um 90° gedreht. Nach 7 Sekunden wird die Scheibe zum Schützen gedreht, bleibt 3 Sekunden sichtbar und entfernt sich dann wieder. Während einer 5er - Serie muß der Schütze die Pistole unter 45° hochhalten, um beim Erscheinen der Scheibe innerhalb des Zeitlimits seinen Schuß abzugeben.
Die Entfernung beträgt in beiden Teilen 25 m. Vor jeder 3er Serie sind 5 Schuß Probe erlaubt.

Waffe: Zugelassen sind selbstladende Pistolen mit einem Höchstgewicht von 1400 g, die den Sicherheitsvorschriften entsprechen. Die Abmessungen der Waffe müssen so sein, dass sie in einen Prüfkasten mit den lichten Innenmaßen
300 mm x 150 mm x 50 mm eingelegt werden kann. Abzugswiderstand 1000 g (Frauen) und 1360 g (Männer).

Munition: Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb).

Entfernung: 25 m.

Anschlag: Stehend freihändig. Duell Fertighaltung.*

Programme: Das Wettkampfprogramm besteht aus je einem Durchgang Präzision- und Duellschießen zu je 15 Schuss.
Präzisionsschießen: drei Serien zu je fünf Schuss in fünf Minuten.
Duellschießen: Für jede der drei Serien zu je fünf Schuss werden die Scheiben fünf mal für je drei Sekunden dem Schützen zugedreht und für jeweils sieben Sekunden weggedreht.
Bei jeder Zudrehung der Scheibe darf nur ein Schuss abgegeben werden. Die Schießzeit wird vom Augenblick des Zudrehens bis zum Augenblick des Wegdrehens der Scheibe gerechnet.

*Fertighaltung: Der Schütze senkt den Arm um mindestens 45 Grad aus der Waagerechten.
In dieser Haltung erwartet der Schütze das Zudrehen der Scheiben oder das Signal zum Schießen, ohne den Arm zu beugen oder zu bewegen.
In dem Augenblick, in dem sich die Scheibe zu drehen beginnt, darf der Schütze die Pistole bewegen.



Montag, 16. September 2019  | © Sportschützen-Effeld | info@Sportschützen-Effeld.de